Abstimmungssonntag - alle Vorlagen im Überblick

Umsetzung EU-Waffenrichtlinie

Das Schweizer Waffenrecht will den Missbrauch von Waffen bekämpfen und die Bevölkerung schützen. Das europäische Recht verfolgt dasselbe Ziel. Um dem heutigen Umfeld und den gegenwärtigen Bedrohungen (zu denken ist etwa an die Attentate in Paris und in Brüssel) besser Rechnung zu tragen, hat die EU ihr Recht im Jahre 2017 entsprechend angepasst. Als Mitglied im Verbund der Schengen- und Dublin-Staaten will die Schweiz diese Änderungen des europäischen Rechts übernehmen. Die «Interessengemeinschaft Schiessen Schweiz» hat gegen diese Anpassung des Schweizer Rechts das Referendum ergriffen. Sie ist der Ansicht, dass damit Angstmacherei betrieben werde und dass die neuen Bestimmunen nicht dazu beitrügen, den Terrorismus und die Kriminalität zu bekämpfen. Zudem widerspreche sie der Bundesverfassung und dem Volkswillen und bedrohe das Recht auf Waffenbesitz und den tief in der schweizerischen Tradition verwurzelten Schiesssport.


angenommen

Ausgezählte Stände: 23

Total Stimmen Ja: 1’501’485
Total Stimmen Nein: 854’528

Links:

Abstimmungsresultate der einzelnen Kantone

Obwalden wählt
Kantonsgerichtspräsident
ab
Wahlen in der
Zentralschweiz
Metro-Initiative
scheitert in der Stadt
Luzern
Wohnungsinitiative
verliert an Rückhalt
IG Metro-Luzern reagiert
auf Kritik
Politik stellt sich
gegen bezahlbaren
Wohnraum
Mehrheiten für
Anti-Diskriminierungs-Gesetz
Bund hält
Wohnbauförderung für
ausreichend

Anti-Rassismus-Strafnorm:
Schutz oder Zensur?
Stadtparlament Luzern
lehnt Metro-Initiative ab