Jetzt ist endlich klar, was eine Zweitwohnung ist

Die umstrittene Umsetzung der Zweitwohnungsinitiative ist ein Schritt weiter. Nach einer sechsstündigen Sitzung haben sich die Parteien auf eine Definition für den Begriff „Zweitwohnung“ geeinigt. Demnach sollen all jene Wohnungen als Zweitwohnungen gelten, in denen Nutzer keinen Wohnsitz haben. Unter bestimmten Bedingungen sollen auch weiterhin Zweitwohnungen gebaut werden können - auch in Gebieten, die bereits mehr als 20 Prozent Zweitwohnungen haben. Voraussetzung ist, dass die Wohnung von einer professionellen Verwaltung vermietet wird und somit nicht leersteht. Weiterhin offen ist, wann die Neuerungen in Kraft treten – dieser Entscheid liegt beim Bundesrat.