Euro-Mindestkurs sorgt für rote Köpfe

Der Euro-Mindestkurs von 1.20 sorgt in der Schweiz weiter für Zündstoff. In den Sonntagszeitungen führen Befürworter und Gegner des Mindestkurses ihre Argumente ins Feld. So fordert gemäss der Sonntagszeitung der Schweizerische Gewerbeverband die Aufhebung der Euro-Untergrenze. Gleichzeitig kritisiert der Präsident des Gewerbeverbandes Hans-Ulrich Bigler, dass die Nationalbank mit ihrer Strategie die Schweizer Wirtschaft bedrohe. Ganz anders sehen dies die Befürworter des Mindestkurses. So spricht Unternehmer und SVP-Nationalrat Peter Spuhler in der Zeitung „Sonntag“ von einem Blutbad, falls der Mindestkurs aufgehoben würde. Bei einem Absturz des Kurses unter einen Franken wäre die Exportwirtschaft und der Tourismus tot, so Spuhler weiter.