In Frankreich steigt die Angst vor Anschlägen

ETH-Experte sieht vor allem eine langfristigte Gefahr

In Frankreich steigt aufgrund des militärischen Einsatzes im westafrikanischen Land Mali die Angst vor Attentaten. Die Regierung bezeichnet die Terrorgefahr als sehr ernst und andauernd. Durch die erhöhte Wachsamkeit könne Frankreich kurzfristig Anschläge verhindern, sagt Marco Wyss, Experte für Sicherheitspolitik an der ETH Zürich. Nebst Frankreich schickt auch Belgien Soldaten nach Mali. Auf Ebene der Europäischen Union wird ein militärisches Eingreifen in Mali vorbereitet. Übermorgen sollen sich die Aussenminister der EU-Staaten zu einer Sondersitzung treffen.

Audiofiles

  1. ETH-Experte zu Frankreich/Mali-Konflikt. Audio: Matthias Oetterli