Sicherheitsbedenken auf dem Luzerner Strassenstrich

Beratungscontainer für Sexarbeiterinnen wird vorläufig geschlossen

Die Tötung einer Sexarbeiterin auf dem Strassenstrich im Ibach in Luzern hat Folgen. Der Beratungscontainer für die Sexarbeiterinnen wird vorläufig geschlossen – wegen Sicherheitsbedenken.

Seit vergangenem Dezember wurden die Sexarbeiterinnen im Container des Vereins Lisa beraten. Nun hat sich der Verein entschieden, den Beratungscontainer vorläufig zu schliessen, steht in einer Mitteilung. „Die Mitarbeiterinnen setzen sich im Gewerbegebiet Ibach einem beträchtlichen Risiko aus. Das hat Grenzen“, sagt die Präsidentin des Vereins, Ylfete Fanaj. Wie es mit der Beratung der Sexarbeiterinnen weitergehen soll, wird jetzt diskutiert.

Vor gut einem Monat wurde eine Sexarbeiterin des Strassenstrichs im Ibach getötet. Sie wurde in Stansstad im Vierwaldstättersee gefunden.