Portugiese in Luzern wegen Veruntreuung verurteilt

18 Monate bedingte Freiheitsstrafe für das Stehlen von Päckli und Briefen

Das Luzerner Kriminalgericht hat einen 38-jährigen ehemaligen Pöstler zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten verurteilt. Der Portugiese muss die Strafe jedoch nur antreten, wenn er sich in den nächsten zwei Jahren erneut strafbar macht.

Verurteilt wurde der 38-jährige Portugiese unter anderem wegen Veruntreuung. In den gut drei Jahren, die der Mann bei der Schweizerischen Post gearbeitet hatte, soll er immer wieder Pakete und Briefe gestohlen haben. Sofern darin Bargeld enthalten war, soll er dieses entwendet haben. Wertsachen wie Uhren, Ringe oder sonstigen Schmuck hat er zuhause versteckt. Insgesamt fand man bei dem Mann gestohlene Waren im Wert von 110'000 Franken.

 

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Es kann noch an das Luzerner Kantonsgericht weitergezogen werden.