Offenbar neuer Informatik-Skandal beim Bund

Eine ähnliche Software sei doppelt bestellt worden

Bundeshaus in Bern

Der Bund macht einmal mehr mit einem fragwürdigen Informatik-Projekt Schlagzeilen. Zwei Ämter hätten im Alleingang eine ähnliche Software bestellt, berichtet das Schweizer Radio SRF. Konkret gehe es um eine Software zum Betrieb von Webseiten. Das Verteidigungsdepartement und auch das Bundesamt für Informatik und Telekommunikation benötigten eine entsprechende Software.

Schaden kann nicht mehr behoben werden

Obwohl sie voneinander wussten, bestellten sie separat. Schlussendlich entschieden sie sich dann für die gleiche Lieferfirma. Die ganze Beschaffung sei so teurer geworden. Es gehe um einen einstelligen Millionenbetrag, heisst es bei der Eidgenössischen Finanzkontrolle. Um die Projekte jetzt noch zusammenzulegen, dafür sei es aber jetzt zu spät.