135 preisgünstige Wohnungen in Luzern

Baugenossenschaften wollen an der Bernstrasse investieren

Eine Sanierung lohnt sich für die Stadt nicht: Verschiedene Häuser an der Bernstrasse sollen einer neuen Überbauung weichen. Grundstücke für den genossenschaftlichen Wohnungsbau: Die baufälligen Häuser im Vordergrund sollen alle einem Neubau weichen. Die Grundstücke im Überblick: Hier entstehen die neuen Genossenschaftswohnungen an der Bernstrasse in Luzern. Bernstrasse in der Stadt Luzern: Diese Häuser am rechten Rand werden alle abgerissen.

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  1. Neue Genossenschaftswohnungen in der Stadt Luzern geplant. Audio: Urs Schlatter, Radio Pilatus AG

In Luzern an der Bernstrasse ist eine neue Überbauung mit 135 Genossenschafts-Wohnungen geplant. Die 13 Grundstücke gehören der Stadt Luzern und werden grösstenteils im Baurecht an Genossenschaften abgegeben. Die bestehenden Altbauten werden abgerissen. Die Entwicklung des Areals sei ein wichtiger Beitrag zur Umsetzung der Initiative "Für zahlbaren Wohnraum", welcher die Stadtbevölkerung im Juni 2012 an der Urne zugestimmt hatte.

"Es kommt vermutlich zu einer Veränderung im Mietersegment"

Die durchschnittliche Miete einer neuen 4,5-Zimmer-Wohnung soll bei 2‘000 Franken liegen. Dass sich dies nicht alle Mieter der heutigen Altbauten leisten können, ist sich Baudirektorin Manuela Jost bewusst. Wie sie vor den Medien erklärte, gebe es aber in der Stadt ein Angebot für alle Bewohner. Sie erwähnte unter anderem die Gemeinschaftsstiftung zur Erhaltung und Schaffung von preisgünstigem Wohnraum GSW. "Dass es möglicherweise an der Bernstrasse zu Veränderung im Mietersegment kommt, macht nichts, solange wir Angebote wie die GSW haben."

Zwei Baugenossenschaften als Investoren

Insgesamt werden in die Überbauung 47 Millionen Franken investiert. Den grössten Teil trägt die Allgemeine Baugenossenschaft Luzern abl. Beiteiligt ist zudem die Baugenossenschaft Matt aus dem Stadtteil Littau.

Ende April kommt das Geschäft ins Stadtparlament.