Die SBB-Transportpolizei begleitet keine FCL-Fanzüge mehr

Die Fans müssen nun selbst für Ruhe und Ordnung sorgen

Transportpolizei der SBB

Die Extrazüge der Fans des FC Luzern werden nicht mehr von der SBB-Transportpolizei begleitet. Darauf haben sich die SBB und die FCL-Fanarbeit geeinigt. Die Fans müssen nun selbst für Ruhe und Ordnung sorgen.

Die SBB bestätigt eine Meldung der Sendung "Rundschau" des Schweizer Fernsehen SRF. Demnach hat die SBB-Transportpolizei 15 FCL-Fans als Begleiter ausgebildet. Ein Test sei am vergangenen Sonntag gut verlaufen. Die neue Regelung werde ab der Rückrunde angewandt.

Viel Geld spart die SBB mit dem neuen Modell nicht. Sie hat nach eigenen Aussagen für die Fantransporte weiterhin ungedeckte Kosten von rund drei Millionen Franken. Als Kostenverursacher nannte sie die Organisation des Rollmaterials, dessen Reinigung oder die Behebung der Schäden. Die Begleitung mache hier nur einen kleinen Teil aus.