EU verhandelt vorläufig nicht mit der Schweiz

Zuerst wird die Situation in Grossbritannien abgewartet

Bundespräsident Johann Schneider-Ammann.

Nach dem Ja zu Masseneinwanderungs-Initiative versucht die Schweiz seit bald zwei Jahren, mit der Europäischen Union EU neue Lösungen für die Personenfreizügigkeit zu finden. Bisher ohne Erfolg. Und die EU werde auch in Zukunft keine Zugeständnisse an die Schweiz machen, sagte Bundespräsident Johann Schneider-Ammann gestern am Rande des Weltwirtschaftsforums WEF in Davos nach Gesprächen mit EU-Vertretern. Die Europäische Union wolle zuerst die Situation mit Grossbritannien klären. Das Land will über einen möglichen EU-Austritt abstimmen. Erst wenn hier Klarheit herrsche, werde die EU wieder mit der Schweiz verhandeln, so Schneider-Ammann.