Ansbach: Abgewiesener Asylbewerber sprengt sich in die Luft

Polizei bitten um Bilder und Videos des Bombenanschlags

Anschlag ins Ansbach DE

Ein 27-jähriger Syrer hat am Sonntagabend im bayrischen Ansbach im Eingangsbereich eines Musikfestivals einen Sprengsatz zur Explosion gebracht. Er starb bei der Detonation, mindestens zwölf weitere Menschen wurden verletzt. Die Polizei klärt die Motivation der Tat ab.

Der Syrer hat laut Polizeisprechern versucht, auf die Open-Air-Musikveranstaltung in Ansbach zu kommen. Er sei aber zurückgewiesen worden, weil er keine Eintrittskarte hatte. Im Anschluss habe er sich kurz nach 22 Uhr im Eingangsbereich des Musikfestivals in die Luft gesprengt. Der Mutmassliche Attentäter kam dabei ums Leben. Mindestens zwölf weitere Menschen seien durch die Explosion verletzt worden - drei davon schwer. 

Polizei bittet um Bilder und Videos

Nach dem Bombenanschlag im deutschen Ansbach hat die Polizei Zeugen aufgefordert, Videos und Bilder zur Tat per Mail an die Behörde zu schicken. Auf Twitter veröffentlichte die bayerische Polizei in der Nacht zum Montag einen entsprechenden Aufruf.

Es ist das dritte blutige Ereignis innerhalb nur einer Woche in Bayern. Am Freitag tötete ein Amokläufer in München neun Menschen und anschliessend sich selbst. Am Montag zuvor griff ein Mann in Würzburg Fahrgäste in einem Zug mit einer Axt an und verletzt fünf davon schwer.