Luzerner Kriminalgericht verurteilt Buchhalter

der ehemalige Buchhalter der Actebis ist schuldig

Das Luzerner Kriminalgericht hat den ehemaligen Actebis-Buchhalter zu 2 Jahren und 2 Monaten Gefängnis verurteilt.

Rund um den Millionenbetrug beim einstigen IT-Grosshändler Actebis in Littau hat das Luzerner Kriminalgericht ein weiteres Urteil gefällt. Es verurteilte einen Buchhalter zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren und zwei Monaten.

Der Buchhalter wurde unter anderem wegen Betrug und Urkundenfälschung verurteilt. Er sei schuldfähig, so das Kriminalgericht, auch wenn er spielsüchtig ist. Der Buchhalter soll seinem ehemaligen Chef geholfen haben, rund 18 Millionen Franken von der Firma Actebis auf dessen eigenes Konto zu verschieben. Geschehen sein soll dies in den Jahren 2003 und 2004. Der Chef wurde bereits im vergangenen Herbst zu 6 Jahren Gefängnis verurteilt.

Das Urteil gegen den Buchhalter ist noch nicht rechtskräftig und kann an das Luzerner Kantonsgericht weitergezogen werden.