So schützt man sich vor Phishing-Attacken

Informatiker der Hochschule Luzern haben dazu einen Test entwickelt

Internet-Kriminalität (Symbolbild) Auch von der Swisscom waren schon falsche Rechnungen im Umlauf. Phishing-Mail von Swisscom-Betrügern. So sieht das E-Mail mit der gefälschten Swisscom-Rechnung aus.

Informatiker der Hochschule Luzern haben einen Test entwickelt, der hilft, gefälschte oder schädliche E-Mails zu erkennen. Laut einer Mitteilung der Hochschule ist der sogenannte Phishing-Test seit einer Woche online. 

Gefälschte oder schädliche E-Mails werden immer professioneller. Jetzt gibt es einen Test, der hilft, sogenannte Phishing-Mails zu erkennen. Entwickelt wurde der Test von Informatikern der Hochschule Luzern, wie diese am Dienstag in einer Mitteilung schrieb. Beim sogenannten Phishing versuchen Kriminelle, mit gefälschten E-Mails an vertrauliche Daten wie etwa Passwörter zu gelangen.

Mit dem Online-Test auf der Webseite von «eBanking – aber sicher!» können Interessierte versuchen, gefälschte Phishing-Mails von echten E-Mails zu unterscheiden. Anhand von sieben Abbildungen von E-Mails und Webseiten muss man entscheiden, ob und weshalb es sich um Phishing handelt. Dabei gilt es, falsche Links, gefälschte Adressen oder merkwürdige Sprache zu erkennen und sichere E-Mail-Signaturen zu überprüfen. Um den Lerneffekt zu verbessern, würden direkt im Anschluss an jede Übung die richtigen Merkmale gezeigt, heisst es in der Mitteilung weiter.

Audiofiles

  1. Ein neuer Test hilft beim Schutz vor Phishing-Attacken. Audio: David von Moos