Wie gut ist der neue FC Luzern?

Trainer Babbel hebt vor dem Saisonstart den Mahnfinger

FCL-Trainer Markus Babbel.

Am Donnerstag (20.45 Uhr, live bei Radio Pilatus und Tele 1) startet der FC Luzern mit dem Europa League-Qualispiel in Kroatien gegen NK Osijek in die neue Saison. Nach den vielen Abgängen darf man gespannt sein, wie gut der neue FCL bereits ist. Auch, weil viele Neuzuzüge wie Schulz, Demhasaj oder Schindelholz noch nicht fit und daher noch nicht einsatzfähig sind.

Für Trainer Markus Babbel ist klar, der Start in die neue Saison könnte holprig werden, wie er im Interview mit Radio Pilatus sagte. Einerseits müsse sich die Mannschaft erst wieder finden nach den vielen Wechseln, andererseits sei die Vorbereitungszeit sehr kurz gewesen, sagte Babbel an der Medienkoferenz vor dem Start in die neue Saison. Im Training zwischen Laufeinheiten, Kraftübungen und Taktik die richtige Mischnung zu finden sei schwierig gewesen. Denn bereits am Donnestag gehe es gegen Osijek um viel, so Babbel. Der FC Luzern will sich erstmals in der Vereinsgeschichte für die Gruppenphase der Europa League qualifizieren. Dafür müssten die Luzerner jedoch drei Qualirunden überstehen. Die erste Hürde heisst nun also NK Osijek. Die Kroaten landeten in der abgelaufenen Saison auf Rang 4 in der heimischen Meisterschaft.

Viele FCL-Spieler verletzt, Affolter nicht mehr erwünscht

Beim FC Luzern fehlen gegen Osijek am Donnerstag viele Spieler: Tomic Juric, Marvin Schulz, Nicolas Schindelholz, Shkelqim Demhasaj, Jong Il Gwan, Lucas Alves oder Simon Grether werden alle nicht auf dem Feld stehen. Sie alle sind noch verletzt oder nach längeren Ferien nicht fit genug für einen Einsatz. In Kroatien auch nicht dabei ist Francois Affolter. Wie FCL-Trainer Markus Babbel gegenüber Radio Pilatus sagte, setze man in Luzern künftig nicht mehr auf Francois Affolter. Der 26-jährige Innenverteidiger hat jedoch noch einen laufenden Vertrag bis im Sommer 2018. 

Audiofiles

  1. Der FC Luzern vor dem Start in die neue Saison. Audio: Sämi Deubelbeiss