Luzerner Kriminalgericht verurteilt Raser

Der 22-Jährige hatte 2016 alkoholisiert einen Unfall gebaut

Symbolbild

Ein junger Autofahrer war vor einem Jahr zu schnell und betrunken mit dem Auto unterwegs und baute einen Unfall. Das Luzerner Kriminalgericht hat ihn nun zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten sowie einer Busse von 2'000 Franken verurteilt. 

Der Beschuldigte wollte sich nach eigenen Angaben in einer Februarnacht im vergangenen Jahr zu Hause mit einer halben Flasche Tequila in den Schlaf trinken. Später rief aber ein Kollege an. Mit dem Auto seiner Mutter fuhr der Betrunkene, der erst einen Führerausweis auf Probe hatte, mit seinem Freund nicht angeschnallt durch die Stadt Luzern. Beim Hotel Radisson schleuderte das Auto und prallte gegen einen Betonpoller. Der Beschuldigte lief davon, wurde aber bald darauf von der Polizei gefasst.

Viel zu schnell unterwegs

Wie das Kriminalgericht mitteilt, kam ein Gutachten zum Schluss, dass der Lenker mit mindestens 75 km/h, wahrscheinlich aber schneller, durch die Tempo-30er-Zone gefahren war. Wie hoch die Blutalkoholkonzentration war, konnte nicht genau errechnet werden.

Das Luzerner Kriminalgericht hat den Autofahrer zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten sowie einer Busse von 2'000 Franken verurteilt. Der 22-jährige muss zudem Verfahrenskosten von knapp 20'000 Franken übernehmen.