Nun wartet die Barrage auf die Schweiz

Portugal holt sich dank 2:0 den Gruppensieg

Der Schweizer Fussball-Nationaltrainer Vladimir Petkovic mit Xherdan Shaqiri

Es hat nicht sollen sein! Die Schweiz zeigte eine nahezu perfekte Qualifikation, siegte in 9 von 10 Spielen. Und dennoch verpasst die Fussball-Nati die direkte Qualifikation für die WM in Russland. Portugal gewinnt im entscheidenden Spiel mit 2:0.

Die Portugiesen legten mit deutlich mehr Schwung los als die Schweizer, blieben jedoch in der Anfangsphase noch ohne klar Torchance. Ab der 25. Minute kam dann auch die Schweiz immer besser ins Spiel und begann das Spielgeschehen mitzudiktieren. In der 33. Minute war es dann Yann Sommer der die bis anhing beste Chance des Spiels zu nicht machte. In der 42. Minute war dann auch Sommer geschlagen. Nach einer Flanke sieht Yann Sommer aber auch die Schweizer Verteidiger nicht gut aus und der Ball kullert ins Tor. Am Ende war es ein Eigentor von Johan Djourou. Mit dem Spielstand von 0:1 aus Schweizer Sicht ging es dann auch in die Pause. Die Schweizer hatten in den ersten 45 Minuten keine einzige nennenswerte Torchance.

Nach der Pause machte Portugal dann weiterhin Druck. Und in der 57. Minute war es André Silva der das 2:0 für die Portugiesen erzielte. Es ging zu einfach durch die Schweizer Abwehr hindurch, das Zweikampfverhalten in dieser Phase war schlichtweg zu schlecht aus Schweizer Sicht.

Man muss sagen, einige der Schweizer Topspieler wie beispielsweise Shaqiri oder auch Dzemaili vermochten nicht an ihre Topform zu gelangen. Doch genau diese wäre notwendig gewesen, wenn man in Lissabon den benötigten, einen Punkt holen wollte. So hat es nicht sollen sein. Portugal gewinnt verdient, das muss man sagen, mit 2:0. Über das ganze Spiel gesehen hatte die Schweiz keine einzige wirkliche Torchance. Das ist ein schwaches Zeugnis für die Offensivabteilung.

Der Schweiz bleibt die Barrage. Auch über diese kann man sich noch für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland qualifzieren. Dabei trifft sie entweder auf Schweden, Irland, Griechenland oder Nordirland. Auf wen genau, das ergibt die Aulosung am 17. Oktober. Die Spiele werden dann zwischen dem 09. - 14. November ausgetragen.