Keine Barrage in der Swiss Football League

Klubs wollen am bestehenden Modus festhalten

Im letzten Spiel im alten Stadion spielte der FCL in der Barrage gegen den FC Lugano und gewann mit 5:0.

Die 20 Klubs der Swiss Football League haben sich an ihrer Generalversammlung gegen die Wiedereinführung der Barrage-Spiele ausgesprochen. Damit wird am bestehenden Modus festgehalten. Bei der Abstimmung waren 10 Klubvertreter für die Barrage, 10 dagegen. Für eine Wiedereinführung der Entscheidungsspiele hätte es 14 Ja-Stimmen gebraucht. 

Seit längerem war bekannt, dass die Swiss Football League SFL und die Klubs der Raiffeisen Super League und der Brack.ch Challenge League an den beiden Zehnerligen festhalten würden - sprich zehn Teams pro Liga. An der GV der Klub-Vertreter sollte nun geklärt werden, ob die Ligen den Barrage-Modus zurückholen wollen. Mit 10 zu 10 Stimmen sprachen sich die Klubvertreter dagegen aus. Damit bleibt alles beim Alten. Der Tabellenletzte der Raiffeisen Super League steigt Ende Saison in die Brack.ch Challenge League ab, der Brack.ch Challenge League-Erste erhält einen Platz in der Raiffeisen Super League. Zu guter Letzt muss der Tabellenletzte der Brack.ch Challenge League den Gang in die Promotion League antreten. Für die Einführung der Barrage wäre eine 2/3-Mehrheit erforderlich gewesen. Das heisst, statt 10 hätten 14 Klubvertreter dafür sein müssen.

Änderungen des Transferfensters

Eine Anpassung gibt es hingegen bei den Transfers. Neu dürfen nach der Schliessung des internationalen Transferfensters am 31. August, respektive 15. Februar keine Spieler mehr transferiert werden. Von der Neuregelung ausgenommen sind nationale Transfers von lokal ausgebildeten Spielern unter 21 Jahren.