Bahnhof Luzern wieder offen

Diverse Zugsausfälle wegen einer technischen Störung

Der Bahnbetrieb in Luzern ist derzeit teilweise unterbrochen (Symbolbild).

Der Bahnhof Luzern war am Mittwochnachmittag während zwei Stunden für den Bahnverkehr nur beschränkt befahrbar. Diverse S-Bahnen fielen aus oder wurden vorzeitig gewendet. Um 17:00 Uhr wurde das Problem behoben. Wie die SBB mitteilten, kam es noch bis ca. 18:00 Uhr es auf diversen Strecken zu Verspätungen und Zugsaufällen.

Gemäss einer Auskunft der Medienstelle der SBB war für die Einschränkungen ein Schaden an einer Weiche verantwortlich. Passiert sei die sogenannte Weichenaufschneidung bei einer Rangierfahrt um 14:10 Uhr, sagte ein SBB-Sprecher auf Anfrage der Schweizerischen Depeschenagentur SDA. Dabei seien die beweglichen Teile der Weiche, die Weichenzungen, beschädigt worden. Der Fachdienst sei sogleich vor Ort gewesen und hätte die nötigen Reparaturen vorgenommen.

Weil der Schaden nicht sofort behoben werden konnte, musste der Verkehr ausgedünnt werden. Die Gleise 8 bis 11 waren nicht befahrbar. Weil auch ein Weichenmotor betroffen war, verzögerte sich die Behebung der Störung. Bis 18:00 Uhr musste mit Verspätungen und vereinzelten Zugausfällen gerechnet werden. Die Züge Luzern - Arth-Goldau - St.Gallen fielen zwischen Luzern und Luzern Verkehrshaus aus. Reisende wurden auf die Busse verwiesen. Die Regionalzüge Luzern - Olten fielen zwischen Luzern und Emmenbrücke aus. Betroffen waren auch eine Reihe von S-Bahnzügen, die ausfielen, etwa jene zwischen Baar und Sursee, zwischen Brunnen und Luzern, zwischen Luzern und Lenzburg sowie die S 61 zwischen Luzern - Schachen LU.

Erst Anfang Monat hatten an einem Tag gleich mehrere Defekte im Bahnhof Luzern den Pendlerverkehr behindert. Auch damals war eine Weiche defekt.