Schneesportwoche: Ohne Beschneiung geht's nicht

Pisten werden erst dank technischem Schnee ideal

Joe Inderbitzin sorgt für eine ideale Beschneiung im Gebiet Titlis-Engelberg. Das Gebiet Titlis-Engelberg. Das Gebiet Titlis-Engelberg. Eine Schneekanone im Gebiet Titlis-Engelberg. Hier sieht man nach Engelberg hinunter. Eine Schneelanze im Gebiet Titlis-Engelberg.

Es gibt fast nichts Schöneres als auf einer frisch präparierten Piste hinunterzufahren. Damit die Pisten aber ideal befahrbar sind, arbeiten im Hintergrund viele Menschen. Unter anderem für die Beschneiung der Piste.

Beschneiung kurz erklärt, ist ein Luft-Wassergemisch, das bei tiefen Temperaturen auf die Piste durch Schneekanonen und Schneelanzen gespritzt wird. So entsteht der sogenannte technische Schnee. Eine ideale Piste sei eine Mischung aus technischem Schnee und Natur-Schnee, wie Joe Inderbitzin von den Titlis-Bergbahnen im Interview mit Radio Pilatus sagt. Er ist zuständig für die Beschneiung im Gebiet.

Schichtarbeiten während 24 Stunden

Der Job von Joe Inderbitzin wird während der Wintersaison in Schichtarbeiten aufgeteilt. Die Beschneiungsarbeiter sind während 24 Stunden im Einsatz und sorgen für eine ideale Beschneiung. Sehr wichtig dabei sei das Studieren der Windverhältnisse, wie Joe sagt. Wenn eine Schneekanone nämlich gegen den Wind spritzt, entsteht Eis auf der Piste. Um das zu verhindern ist Joe auch selber viel auf den Ski unterwegs. Er sitzt aber auch immer wieder im Computerraum und bestimmt dort die Wassermenge der verschiedenen Schneekanonen oder in welche Richtungen die Kanonen spritzen sollen.

Weitere Informationen zum Thema gibt es in der Radio Pilatus Schneesportwoche.

Audiofiles

  1. Schneesportwoche: Unterwegs im Gebiet Engelberg-Titlis. Audio: Damian Betschart & Marco Zibung