Zuger Kantonsspital erhält Radio-Onkologie-Abteilung

Patienten können somit künftig in Baar zur Strahlentherapie

Spatenstich: Radio-Onkologie-Abteilung

Krebskranke Patienten im Kanton Zug sollen künftig näher bei ihrem Zuhause behandelt werden können. Neben dem Hauptgebäude des Zuger Kantonsspitals in Baar ist am Dienstag der Spatenstich für ein Radio-Onkologie-Zentrum erfolgt. Betrieben wird das neue Therapieangebot vom Kantonsspital Luzern.

Bereits heute besteht zwischen den beiden Kantonsspitälern eine enge Partnerschaft in der Betreuung und Behandlung krebskranker Patienten. Das Kantonsspital Zug (ZGKS) gehört zu den stärksten Zuweisern des Kantonsspitals Luzern (LUKS). Das dortige Tumorzentrum betreut bisher alle Patienten der Zentralschweiz in diesem Bereich.

Aufgrund der demografischen Entwicklung sei absehbar, dass die Patientenzahl in der Onkologie weiter zunehmen werde, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung der beiden Spitäler vom Dienstag. Mit der durch das LUKS betriebenen neuen Radio-Onkologie erhalte das Zuger Kantonsspital einen starken Partner vor Ort.

Betrieb ab Anfang 2019 geplant

Das geplante Zentrum bietet die gleichen Therapiemöglichkeiten an wie am Standort Luzern. Sofern die Bauarbeiten wie geplant voranschreiten, nimmt das Kantonsspital Luzern den Betrieb in Baar ab Anfang 2019 auf.