Stadt Luzern: Verdichten statt neu einzonen

So will die Stadtregierung das Bevölkerungswachstum bewältigen

Die Kapellbrücke, das Wahrzeichen der Stadt Luzern

Dichter und höher Bauen statt neu einzonen: Dies ist die Strategie der Luzerner Stadtregierung im Hinblick auf das Wachstum der Bevölkerung. 

Die Luzerner Stadtbevölkerung soll in den nächsten 17 Jahren um 14'000 Personen, bis auf 96'000 Personen ansteigen. Um dieses Wachstum zu bewältigen, hat die Stadtregierung ein entsprechendes Konzept ausgearbeitet. Die Strategie ist dabei klar: Neu-Einzonungen sind nicht vorgesehen. Es reiche aus, wenn bei Erneuerung dichter und höher gebaut werde und dazu die Bau- und Zonenordnungen angepasst würden. Das Konzept geht von einem Bedarf an 4'900 zusätzlichen Wohnungen aus. Rund Zweidrittel davon sollen im Stadtteil Littau entstehen.

Quartiere und deren Zentren sollen gestärkt werden

Laut Baudirektorin Jost will man auch die Quartiere und deren Zentren stärken. Diese seien enorm wichtig für das Zusammenleben in einer Stadt. Wo solche Zentren fehlen, soll planungsrechtlich nachgeholfen werden, etwa im Bereich Luzernerstrasse / St. Michael, Steghof, Reussbühl und beim Kantonsspital.

Gleichzeitig sollen auch der öffentliche Verkehr, sowie Velo- und Fussgängerwege weiter gefördert werden, um das Wachstum zu bewältigen. Das neue Raumentwicklungskonzept bildet die Grundlage für die Zusammenführung der Bau- und Zonenordnungen von Littau und Luzern nach der Fusion. Das Konzept kommt nun in die Vernehmlassung. Die Stadtregierung überarbeitet es dann anschliessend. Das überarbeitete Konzept kommt dann im Juni vor das Stadtparlament.

Audiofiles

  1. So will die Luzerner Stadtregierung das Bevölkerungswachstum bewältigen. Audio: Fabian Kreienbühl