Kein Kükenstreicheln mehr im Naturmuseum

Das sei zu stressig für die Tiere

Im Luzerner Naturmuseum dürfen die Küken während der Osterzeit nicht mehr angefasst werden. Hintergrund ist der Bundesratsentscheid zur revidierten Tierschutzverordnung, schreibt die Luzerner Zeitung.

Demnach dürfen ab dem 1. März keine Küken, Kaninchen und Kleinnager mehr in zeitlich befristeten Ausstellungen gehalten werden. Das sei ein grosser Stress für die Tiere. Der Bund argumentiert dies damit, dass Kaninchen, Meerschweinchen und Küken klassische Beutetiere seien, welche jederzeit auf Flucht eingestellt und daher sehr schreckhaft seien. 

Verbot nur für temporäre Ausstellungen
Das Verbot gelte nicht für dauerhaft eingerichtete Streichelzoos, wie sie in Tierparks oder auf Bauernhöfen und in Altersheimen anzutreffen seien. Aber für Ausstellungen wie auf Märkten, Schauen, Sportanlässen oder eben im Naturmuseum. 

Verständnis beim Naturmuseum
Das Naturmuseum werde jährlich von 50'000 Personen besucht. 10'000 davon kämen wegen der Küken-Ausstellung. Obschon es finanzielle Einbussen geben könne, stehe Museumsdirektorin Britta Allgöwer hinter der neuen Verordnung. Man habe eine Verantwortung gegenüber den Tieren. "Aus Sicht des Tierwohls kann ich die neuen Vorgaben voll und ganz verstehen", sagte sie im Interview mit der Luzerner Zeitung.

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