Drei Wintersportler in den Bergen gestorben

Tödliche Unfälle in den Kantonen Glarus und St. Gallen

Das Unfallgebiet bei Alt St. Johann SG. Im Klöntal stürzte ein 57-Jähriger über 200 Meter in die Tiefe. Kollision mit einem Pistenfahrzeug: Der Skifahrer war nach Pistenkontrollschluss unterwegs.

Beim Wintersport sind dieses Wochenende in den Bergen drei Männer ums Leben gekommen. In Davos geriet zudem ein Skifahrer unter die Raupe eines Pistenfahrzeuges.

Gestern Nachmittag stürzten zwei Schnee-Schuhwanderer am Hinterrugg im Toggenburg ab. Eine Gruppe Skitourengänger hatten den Sturz der beiden beobachtet und die Rettungsflugwacht alarmiert. Laut der Kantonspolizei St. Gallen lagen die Opfer rund 400 Meter unterhalb der Absturzstelle. Bei den Opfern handelt es sich um einen 38-jährigen Schweizer und einen 28-jährigen Deutschen.

Ebenfalls gestern stürzte ein Skitourengänger im Klöntal im Kanton Glarus rund 200 Meter in die Tiefe. Der 57-jährige war zusammen mit seinem 60-jährigen Kameraden unterwegs. Dieser alarmierte die Rettungskräfte, welche nach Angaben der Glarner Kantonspolizei den Verunglückten nur noch tot bergen konnten.

In Davos war bereits vorgestern ein 51-Jähriger unter die Raupe eines Pistenfahrzeuges geraten und wurde mittelschwer verletzt. Der Mann war nach Pistenkontrollschluss unterwegs, so die Kantonspolizei Graubünden.