Vom Lehrling zum Chef - so klappts

Neue Kampagne zur Berufslehre

«Mein Chef ist so ein Depp! Das könnte ich genauso gut!», genau das hat sich doch so mancher schon gedacht. Aber wie wird man denn Chef? Muss man dafür wirklich studiert haben? Nein sagen Experten und lancieren dazu die Kampagne «Vom Lehrling zum Chef».

Der Dachverband Absolventinnen und Absolventen Fachhochschule, FH Schweiz, will die Berufslehre und deren Weiterbildungsmöglichkeiten attraktiver machen. Viele Menschen glauben immer noch, dass nur mit einem Studium eine steile Berufskarriere möglich ist. Doch viele Chefs in der Schweiz haben einst eine Berufslehre gemacht. Denn auch damit kann man die Karriereleiter hochsteigen.

Die FH Schweiz wird mit ihrer Kampagne unteranderem rund um die SwissSkills2018, den Berufsschweizermeisterschaften, präsent sein. Dabei soll etwa Lehrern und Berufsberatern aufgezeigt werden, was mit einer Berufslehre alles möglich ist. Für viele mache nämlich eine Berufslehre genauso Sinn wie eine Matura. Denn nach der Lehre könne man ebenfalls eine Berufsmatura machen und dann eine Fachhochschule oder ähnliches machen, heisst es bei der FH Schweiz.

Unterstützung von Chefs aus Grosskonzernen

Die Kampagne «Vom Lehrling zum Chef» wird auch von zahlreichen Chefs aus Schweizer Konzernen unterstützt. Als Botschafter wirken beispielsweise Kurt Bucher, Leiter Personal der Pilatus Flugzeugwerke AG, Brigitte Breisacher, Unternehmensleiterin Alpnach Norm-Schrankelemente oder Stefan Schulthess, Direktor Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees mit.

Mit den Lehrlingen hat man nämlich auch die Möglichkeit etwas gegen den Fachkräftemangel in bestimmten Berufen zu unternehmen, sagt Kurt Bucher von der Pilatus Flugzeugwerke AG. Insbesondere wenn man diese bereits im eigenen Betrieb ausbilde.

Audiofiles

  1. Vom Lehrling zum Chef. Audio: Yanik Probst