Zentralschweizer Triumph am "Engadiner"

Der Urner Roman Furger und die Luzernerin Nadine Fähndrich siegten

Am 50. Engadin Skimarathon gibt es durch den Urner Roman Furger und die Luzernerin Nadine Fähndrich erstmals seit 2007 bei den Männern und den Frauen Schweizer Siege.

Roman Furger setzte sich im Engadin nach 2012 und 2016 zum dritten Mal durch und zog so mit Vorjahressieger Dario Cologna gleich. Altstar und Rekord-Weltmeister Petter Northug hatte keine Chance und beendete das Rennen auf Platz 19. Furger, der Olympia-12. über 15 km, konnte sich in der letzten Abfahrt rund einen Kilometer vor dem Ziel absetzen und bereits früh jubeln.

Bei den Frauen triumphierte die Luzernerin Nadine Fähndrich gleich bei ihrer ersten Teilnahme. Die 22-Jährige gewann als erste Schweizerin seit 2009 (Seraina Mischol) den "Engadiner" - und das auf überlegene Art. Fähndrich distanzierte die zweitplatzierte Walliserin Rahel Imoberdorf um 1:20 Minuten.

Letztmals hatte es 2007 durch Dario Cologna und Laurence Rochat einen Schweizer Doppelsieg beim Heimrennen gegeben.