Stansstad: 77-Jähriger nach Tötungsdelikt auf freiem Fuss

Laut Zwangsmassnahmen-Gericht besteht keine Gefahr

Nach dem Tötungsdelikt von Stansstad im Januar, ist der 77-jährige Mann wieder auf freiem Fuss. Das hiess es beim Nidwaldner Zwangsmassnahmen-Gericht auf Anfrage von Tele 1 und Radio Pilatus. 

Am 19. Januar hat ein 77-jähriger Mann die Polizei gerufen und gesagt, er habe in der Wohnung in Stansstad seine 73-jährige Frau erschossen. Die Polizei ging vor Ort und nahm den Mann fest. Nun sei er bis zum Urteil wieder auf freiem Fuss, hiess es seitens Zwangsmassnahmengericht auf Anfrage. Es bestehe keine Verdunkelungsgefahr, keine Fluchtgefahr und auch keine Wiederholungsgefahr, so die Begründung. 

Dem Tötungsdelikt sei damals ein Streit vorausgegangen, teilte ein paar Tage nach dem Delikt die Staatsanwaltschaft mit. Gegenüber der Luezerner Zeitung sagte der Beschuldigte, dass er die Tat nicht bestreite. Er wehre sich aber gegen den Vorwurf der vorsätzlichen Tötung. Er habe seine Frau nicht umbringen wollen, sie aber unglücklich mit einem Warnschuss getroffen, erzählte er am Freitag bei einem kurzen Telefongespräch mit der Zeitung.  

Wann sich der 77-Jährige vor Gericht verantworten muss, ist noch nicht bekannt.