Luzerner Kriminalgericht verurteilt Brandstifter

Der 54-Jährige hat 2015 in Doppleschwand eine Scheune angezündet

Feuer (Symbolbild)

Das Luzerner Kriminalgericht hat einen 54-jährigen Mann wegen Brandstiftung zu zwei Jahren Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Er hatte im Oktober 2015 nach einem Streit mit seiner Lebenspartnerin im luzernischen Doppleschwand eine Scheune angezündet.

Der Verurteilte hatte sich in dieser Oktobernacht nach einem Streit mit seiner Partnerin betrunken und gegen 22 Uhr mit dem Auto einen Unfall auf seinem Grundstück gebaut. Danach ging er zur Scheune, zündete ein Stück Papier von einem Futtersack an und legte dieses auf den Holzboden, wie es in der Anklageschrift heisst. Das Feuer griff schnell auf das Heu über. Der Verurteilte versuchte noch, den Brand mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Als dieser aber leer war, verliess er die Liegenschaft zu Fuss, und das Feuer breitete sich ungehindert aus.

Urteil ist noch nicht rechtskräftig

Der Sachschaden des Brandes beträgt über 400'000 Franken. Sollte der Mann erneut straffällig werden, muss er zudem eine Geldstrafe von fast 30'000 Franken bezahlen. Das Urteil kann an das Luzerner Kantonsgericht weitergezogen werden.