Aufräumen nach Sturmschäden im Wald

Die Arbeiten im Kanton Luzern kommen gut voran

Umgestürzter Baum vor der Seeburg in Luzern nach dem Sturmtief Burglind Ein umgestürzter Baum in der Stadt Luzern bei der Museggmauer.

Die Stürme Burglind, Evi oder Friederike haben Anfang Jahr grosse Waldschäden verursacht. Davon betroffen war der ganze Kanton Luzern. Wie die Dienststelle Landwirtschaft und Land mitteilt, kommt man mit den Räumungsarbeiten gut voran. 

Die verschiedenen Stürme haben Anfang des Jahres 2018 ausserordentlich hohe Waldschäden angerichtet. Betroffen ist das ganze Kantonsgebiet. Gemäss aktuellem Stand beträgt die Schadenmenge rund 150'000 Kubikmeter Holz. Das sind zwei Drittel der Menge Holz, die ansonsten in einem Jahr in den Luzerner Wäldern geschlagen wird. Rund die Hälfte der Schäden betreffen den Schutzwald. 

Aufräumarbeiten weit fortgeschritten

Wie der Kanton Luzern in einer Mitteilung schreibt, sind die Aufräumarbeiten in allen Regionen des Kantons in den unteren Lagen weit fortgeschritten. Wälder, Bäche sowie Strassen und Wanderwege sind in der Regel geräumt und zugänglich. In den höheren Gebieten muss aber zuerst weniger Schnee liegen, damit die Schäden begutachtet und behoben werden können.

Folgeschäden geringhalten

Um Folgeschäden gering zu halten ist es laut dem Kanton wichtig, geschädigtes Holz rechtzeitig aus dem Wald zu entfernen. Sonst können bei trockenem und warmem Frühlingswetter Borkenkäfer aktiv werden. Für die Behebung der Schäden im Schutzwald des Kantons Luzern kommen Bund und Kanton mit insgesamt 5 Millionen Franken auf.