Spange Nord: Provokation der Grünen

Die Partei provoziert mit eigenen Visualisierungen

Visualisierung der Spange Nord Die Grünen haben zur Spange Nord eigens Visualisierungen machen lassen Die Grünen haben zur Spange Nord eigens Visualisierungen machen lassen Die Grünen haben zur Spange Nord eigens Visualisierungen machen lassen

Kurz vor der Debatte im Kantonsparlament setzten die Grünen des Kantons Luzern auf Provokation. Mit eigenen Visualisierungen stellen sie dar, wie sich das Strassenbauprojekt Spange Nord auf die Stadt Luzern auswirken könnte.

Das Projekt Spange Nord ist in der Stadt Luzern äusserst umstritten. Neben Quartiervereinen wehren sich auch die Stadtregierung und das Parlament dagegen, weil das Projekt für die Stadtbevölkerung nicht verträglich wäre. 

Die Grünen des Kantons Luzern setzen nun noch einen drauf. Sie haben Visualisierungen veröffentlicht, welche zeigen, wie sich die Spange Nord auf das Stadtbild auswirken könnte. Auffallend: Die Farbe Grau dominiert in den Bildern. Man habe sich genau an die vorhandenen Planunterlagen des Kantons gehalten, heisst es in einer Mitteilung. "Sie (die Visualisierungen) verdeutlichen, dass der Widerstand der betroffenen Bevölkerung mehr als nur verständlich ist."

Provokation kurz vor Debatte

Dass die Grünen gerade zum jetzigen Zeitpunkt kommen, ist kein Zufall. Anfang Mai diskutiert das Luzerner Kantonsparlament über die Spange Nord. Im Detail geht es um einen Planungskredit in der Höhe von fünf Millionen Franken. Geplant ist ein vierspuriger Autobahnzubringer vom Schlossberg her durch die Quartiere zum Autobahnanschluss Lochhof. Mittels einer ebenfalls vierspurigen Brücke über die Reuss soll von der gegenüberliegenden Seite (Fluhmühle) ein neuer Zubringer zum Lochhof realisiert werden.