Preise im Hallenbad Luzern sollen gleich bleiben

Stadtregierung lehnt einen Vorstoss der Grünen ab

Das Hallenbad Allmend in Luzern Das Hallenbad Allmend in Luzern Das Hallenbad Allmend in Luzern

Das Hallenbad Luzern auf der Allmend muss die Preise nicht senken. Dieser Meinung ist die Stadtregierung. Sie lehnt einen entsprechenden Vorstoss der Grünen ab.

Derzeit kostet ein Einzeleintritt für Erwachsene im Hallenbad Luzern zwölf Franken. Die Grünen forderten in einem Vorstoss, dass die Eintritte gesenkt werden. Der Preis sei viel zu teuer und unverhältnismässig. Unverhältnismässig auch deshalb, weil der Preis im Vergleich zu anderen Hallenbädern in Schweizer Städten teilweise 50 Prozent höher liegt. Die Grünen forderten die Stadtregierung deshalb auf, möglichst bald mittels Verhandlungen der Hallenbad AG zu prüfen, wie die Einzeleintritte im Hallenbad gesenkt werden können. 

Stadtregierung kann auf die Preispolitik keinen Einfluss nehmen

Es ist nicht das erste Mal, dass die Grünen tiefere Preise forderten. Bereits im vergangenen Dezember wurde im Parlament ein entsprechendes Postulat eingereicht, jedoch ohne Erfolg. Nun lehnt auch die Stadtregierung einen entsprechenden Vorstoss ab. Wie es in der Antwort heisst, ist der Hauptgrund dafür die fehlende Kompetenz. Die Gestaltung der Preispolitik liege nicht in der Kompetenz der Regierung, sondern nur bei der Hallenbad AG.

Eintrittspreise gerechtfertigt

Dort heisst es, dass die Eintrittspreise gerechtfertigt seien. Man habe eine äusserst attraktive Badeanlage und im Vergleich zu früher viel mehr Fläche und längere Öffnungszeiten. Zudem würde auch der Anstieg der Besucherzahlen zeigen, dass die Preise breit akzeptiert werden.

Nichts desto trotz: Wie es mit den Preisen weitergeht, darüber entscheidet als nächstes das Stadtparlament.