Mann soll eigene Töchter missbraucht haben

Das Luzerner Kriminalgericht hat den 63-Jährigen nun verurteilt

Der 63-jährige Mann erhielt vom Kriminalgericht eine bedingte Freiheitsstrafe von 17 Monaten.

Das Luzerner Kriminalgericht hat einen Mann zu einer bedingten Haftstrafe verurteilt wegen mehrfacher sexueller Handlung mit Kindern und Nötigung. Er soll sich an seinen drei Töchtern vergangen haben. 

Der heute 63-jährige Schweizer erhielt eine bedingte Freiheitsstrafe von 17 Monaten, wie aus dem am Donnerstag publizierten Urteil hervorgeht. Die Probezeit beträgt zwei Jahre. Die Staatsanwaltschaft hatte 16 Monate bedingt gefordert.

Das Urteil liegt erst im Dispositiv vor und ist noch nicht rechtskräftig. Laut der Anklage verteilten sich die Taten über mehrere Jahre und reichen bis 1994 zurück. Er soll seine drei minderjährigen Töchter veranlasst haben, mit seinem Penis zu spielen und sie intim berührt haben. Zudem habe er zuletzt 2013 die drei Töchter - die Älteste war dannzumal 20 - in seiner Wohnung eingeschlossen, um sie zur Unterzeichnung von Dokumenten zu bewegen.

Teile der Anklage sind laut dem Urteil verjährt oder der Beschuldigte wurden von ihnen freigesprochen. Neben der bedingten Freiheitsstrafe muss er eine bedingte Geldstrafe von 40 Tagessätzen zu 110 Franken zahlen und die Kosten des Verfahrens tragen.

Quelle: sda