Zug: Illegales Kindermädchen und falsche Bettler bestraft

Die drei Personen müssen die Schweiz verlassen

Das illegale Kindermädchen und die Bettler wurden bestraft.

Die Zuger Polizei hat ein illegales Kindermädchen und zwei betrügerische Bettler festgenommen. Die drei Personen wurden bestraft und müssen die Schweiz verlassen.

Am Freitag, 8. Juni, traf die Zuger Polizei in einem Mehrfamilienhaus in der Gemeinde Steinhausen auf eine Frau, die ohne Arbeitserlaubnis als Kindermädchen tätig war. Die 34- jährige Serbin wurde festgenommen und wegen Widerhandlungen gegen das Ausländergesetz zu einer bedingten Geldstrafe und einer Busse rechtskräftig verurteilt. Laut der Zuger Polizei wurde sie aus der Schweiz weggewiesen und mit einem zweijährigen Einreiseverbot belegt. Auch die Arbeitgeberin muss sich vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verantworten. Ihr werden Verstösse gegen das Ausländergesetz vorgeworfen.

Zwei Rumänen gaben sich als Bettler aus

Weiter wurden am Samstag, 9. Juni, in der Neustadtpassage in der Stadt Zug zwei Bettler kontrolliert, welche für die Taubstummenvereinigung «Handicap International» sammelten. Um dabei möglichst viel Geld zu erhalten, gaben sich die Beiden ebenfalls als Taubstumme aus. Die Ermittlungen ergaben aber rasch, dass die Beiden weder taubstumm sind noch im offiziellen Auftrag der Taubstummenvereinigung tätig waren. Laut der Zuger Polizei handelt es sich bei den Männern um zwei 19- und 20-jährige Rumänen. Sie wurden festgenommen und wegen geringfügigem Betrug und Widerhandlung gegen das Markenschutzgesetz rechtskräftig zu einer Busse und einer Geldstrafe verurteilt. Beide Männer wurden aus der Schweiz weggewiesen.