"Florence" wird schwächer – trotzdem besteht Lebensgefahr

Hurrikan könnte an US-Ostküste gewaltige Schäden anrichten

Der Hurrikan «Florence» rückt trotz verminderter Windstärke mit grosser Zerstörungskraft auf die Südostküste der USA zu. Mit Windgeschwindigkeiten von rund 175 Kilometern pro Stunde zieht der Sturm über den Atlantik und dürfte spätestens am Freitagmorgen auf die Küste der Bundesstaaten North Carolina oder South Carolina treffen.

Zwar verliert Hurrikan "Florence" an Kraft, doch die US-Behörden warnen trotzdem vor seiner todbringenden Zerstörungskraft. Sturmfluten, heftige Winde und Hochwasser könnten gewaltige Schäden an der Ostküste der USA anrichten. Die Behörde warnt vor lebensbedrohlichen Sturmfluten und heftigen Regenfällen.

Gebiete an US-Ostküste gleichen Geisterstädten

Die Menschen an der Südostküste der USA bereiten sich seit Tagen auf die Ankunft des Wirbelsturms vor. "Florence" soll spätestens am Freitagmorgen auf die Küste der Bundesstaaten North Carolina oder South Carolina treffen. Mehrere Bundesstaaten, die nationale Katastrophenschutzbehörde, die US-Streitkräfte und Versorgungsunternehmen arbeiten rund um die Uhr, um sich für das Schlimmste zu wappnen. Die Gebiete entlang der südlichen US-Atlantikküste glichen schon am Mittwoch Geisterstädten. Fenster und Türen waren verbarrikadiert, Läden und Supermärkte geschlossen, Hotels schickten ihre Gäste zurück.

Trump wendet sich in Videobotschaft an Bevölkerung

Die Behörden und an ihrer Spitze Präsident Donald Trump forderten die Menschen in der Region derweil noch einmal eindringlich dazu auf, den Anweisungen zur Räumung ihrer Häuser Folge zu leisten. "Spielt keine Spielchen mit ihm. Er ist gross", sagte Trump in einer Video-Botschaft über den Wirbelsturm. Auch viele Tiere mussten in Sicherheit gebracht werden, etwa Wasserschildkröten.

Quelle: sda/red