Luzerner Ruderer Michael Schmid holt WM-Silber

Es ist dies bereits die zweite WM-Medaille für Schmid

Der Luzerner Ruderer Michael Schmid gewinnt an den Weltmeisterschaften im bulgarischen Plovdiv im nicht-olympischen Leichtgewichts-Einer die Silbermedaille.

Der 30-jährige Luzerner musste sich einzig dem Deutschen Jason Osborne geschlagen geben. Dieser war die gesamte Saison eine Klasse für sich war und mit einem Vorsprung von 1,98 Sekunden siegte. Dritter wurde Andrew Campbell Jr aus den USA. Für Schmid war es die zweite WM-Medaille nach Bronze 2014. 

Optimum herausgeholt

Mit dem 2. Rang holte Schmid gemäss eigener Aussage das Optimum heraus. Zwischen 500 und 1000 m stiess er vom 4. auf den 3. Platz vor, auf dem dritten Streckenviertel machte er eine weitere Position gut. Der Topfavorit Jason Osborne war jedoch eine Klasse für sich und dominierte das Rennen von A bis Z. Zwar verkürzte Schmid den Rückstand gegenüber dem Deutschen auf dem dritten 500er, der sehr schnell gestartete Osborne vermochte aber noch einmal zu reagieren und siegte mit einem Vorsprung von 1,98 Sekunden.

Gutes Saisonende

"Ich bin froh, dass die Saison so gut geendet hat", sagte Schmid. Zwar war er in diesem Jahr nie schlechter als Zweiter (dreimal hinter Osborne) und gewann am Weltcup-Final auf dem Rotsee sowie an den Europameisterschaften in Glasgow, die Vorbereitung war aber "nicht die einfachste". So erlitt Schmid drei Wochen zuvor einen Muskelfaserriss im Latissimus (breiter Rückenmuskel). Deshalb trainierte er mit Schmerzen weiter. Im Rennen behinderte ihn die Verletzung allerdings nicht stark - auch ohne Schmerzmittel. "Ich konnte es gut ausblenden", erklärte Schmid und fügte mit einem Schmunzeln an: "Wenn ich es im Rennen gemerkt hätte, dann wäre ich zu wenig ans Limit gegangen und hätte sonst zu wenigSchmerzen gehabt."

Quelle: sda