Hurrikan "Michael" wütet in den USA

Mindestens eine Person ist ums Leben gekommen

Nachdem der Hurrikan "Michael" Florida mit voller Wucht erreicht hat, haben die Behörden Such- und Rettungsmannschaften in die besonders getroffenen Gebiete geschickt. Das sagte der Gouverneur des US-Bundesstaates, Rick Scott, am Mittwochabend (Ortszeit).

Laut einem Bericht des Senders CNN kostete der Hurrikan mindestens einen Menschen das Leben. Nahe Greensboro sei ein Mann ums Leben gekommen, als ein Baum auf ein Haus gefallen sei. "Michael" war am Mittwochnachmittag (Ortszeit) nordwestlich des kleinen Ortes Mexico Beach mit Windgeschwindigkeiten von 250 Stundenkilometern auf die Küste getroffen. Dem Sturm fehlten nur zwei Stundenkilometer Windgeschwindigkeit, um in die höchste Kategorie fünf eingestuft zu werden. Videoaufnahmen aus Mexico Beach zeigten weitreichende Zerstörung, Trümmer und Überflutungen.

Die Behörden hatten zahlreiche Menschen vorab dazu aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen und sich in Sicherheit zu bringen. Viele kamen den Anweisungen aber nicht nach. Gouverneur Scott sagte, er sei enttäuscht darüber. Auf seinem Weg über den US-Bundesstaat Georgia schwächte sich "Michael" unterdessen deutlich ab. Das Nationale Hurrikan-Zentrum (NHC) stufte den Sturm am Mittwoch auf die Stufe "eins" herab. Es sei sogar damit zu rechnen, dass er am Donnerstag weiter an Kraft verliere und zu einem Tropensturm degradiert werde.

(SDA: Quelle)