SZ: Biberbrugg soll zum Polizeizentrum werden

Schwyzer Regierung macht Auslegeordnung zu eigenen Immobilien

Der Schwyzer Regierungsrat will aus Kosten- und Effizienzgründen die verschiedenen Verwaltungsstandorte stärker zentralisieren. Er liess ein Gesamtkonzept für die künftige Entwicklung der eigenen Immobilien erstellen, das er nun genehmigt hat.

Das vom Hochbauamt erarbeitete Konzept habe zum Ziel, für alle bestehenden Verwaltungs- und Schulstandorte eine "optimale und in sich stimmige" Entwicklung zu gewährleisten, schreibt die Regierung in einer Medienmitteilung vom Donnerstag.

Teil dieser Strategie sind rund 70 eigene Liegenschaften und 80 Mietobjekte. Um die Kosten langfristig zu senken und um die Planungssicherheit zu erhöhen, will die Regierung Mietlösungen vermehrt in eigene Liegenschaften überführen.

Der Kanton Schwyz stehe vor einer Weichenstellung, wie er seine Verwaltungs- und Schulliegenschaften weiterentwickeln wolle, heisst es weiter. Konkrete Entscheidungen zum Bau des Heilpädagogischen Zentrums Innerschwyz (HZI), zur Kantonsschule Ausserschwyz (KSA) und zum Bau eines Verwaltungsgebäudes in Biberbrugg stünden unmittelbar bevor.

Neues Polizeizentrum in Biberbrugg

In einem ersten Schritt entschied sich die Regierung bereits, den Sicherheitsstützpunkt Biberbrugg (SSB) zu einem Polizei- und Verwaltungszentrum für rund 320 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erweitern. Eine Ausnahme bildet der Polizeiposten, der unverändert bestehen bleibt.

Die Realisierung dieses Zentrums eröffne, so die Regierung, anschliessend zwei Optionen für die Zusammenführung von rund 210 Arbeitsplätzen: Entweder in einem Ersatzneubau an der Bahnhofstrasse in Schwyz oder in einem Neubau auf der kantonseigenen Liegenschaft Kaltbach.

Je nach verlauf der Gespräche der beiden Gymnasien Kantonsschule Kollegium Schwyz und dem Theresianum Ingenbohl, die über einen Zusammenschluss werweissen, könnte der der Kollegium-Standort als zusätzliche Variante in Betracht gezogen werden. Die Immobilienstrategie sichert auch die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten der kantonalen Schulstandorte.

Einige Bereiche der Immobilienstrategie seien bereits beschlussreif, schreibt die Regierung. Voraussichtlich noch in diesem Jahr wird das Parlament über den Bau des Heilpädagogischen Zentrums Innerschwyz in Ibach beraten. Anfang 2019 ist der Entscheid zum Bau des Polizei- und Verwaltungszentrums Biberbrugg vorgesehen. Und der Kantonsrat wird über das Geld für den Bau der Kantonsschule Ausserschwyz entscheiden.

(Quelle sda)