Alpnach: Mutmassliche Einbrecher noch flüchtig

Trotz intensiver Suche konnten die beiden Männer noch nicht gefasst werden

Die beiden mutmasslichen Einbrecher, welche am Donnerstag-Nachmittag in Alpnach auf der Flucht vor der Polizei einen Selbstunfall verursacht haben, sind weiterhin flüchtig. Wie die Kantonspolizei Obwalden gestern Abend mitteilte, habe die intensive Suche mit Polizeihunden und diversen Patrouillen noch nicht zum Erfolg geführt.

Anlässlich einer Verkehrskontrolle versuchte die Polizei ein Fahrzeug mit gestohlenen Kontrollschildern aus dem Kanton Bern zu kontrollieren. Dieses stand offenbar im Zusammenhang mit Einbruchdiebstählen, ebenfalls im Kanton Bern. Bei der Anhaltung ergriff der Fahrzeuglenker die Flucht und fuhr mit massiv übersetzter Geschwindigkeit auf der A8 Richtung Alpnach.

Spektakulärer Unfall nach Verfolgungsjagd

Dort wählte das Fahrzeug die Ausfahrt Alpnach-Nord und fuhr mit hoher Geschwindigkeit gerade aus. Er durchbrach die Leitplanke und flog danach auf das offene Wiesland. Dabei überschlug sich das Fahrzeug mehrfach und wurde völlig zerstört. Eine Person blieb beim Fahrzeug verletzt liegen. Zwei weitere Personen ergriffen sofort die Flucht und entfernten sich rennend Richtung Industrie. Wie die Kantonspolizei in einer Mitteilung schreibt, konnten die beiden Gesuchten trotz intensiver Suche bisher noch nicht gefasst werden.

Polizei bittet um Mithilfe

Folgende Signalementsangaben der beiden Flüchtigen sind bekannt:

  • 1 Person, männlich, zirka 20-30 Jahre alt, weisse Hautfarbe, schlank, dunkle Haare, kräftiger Kurzhaarbart. Trug schwarze Schuhe und dunkle Hose, hellblaues Langarmhemd
  • 1 Person, männlich, zirka 20-30 Jahre alt, braune Hautfarbe, schlank, dunkle Haare. Trug weisse Turnschuhe, blaue Jeans, weisses Langarmshirt mit einem Aufdruck auf der Rückseite.

Sachdienliche Meldungen sind an die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Obwalden 041 666 65 00 oder an den nächsten Polizeiposten zu melden. 

Polizei rät davon ab, die Flüchtenden selbst anzuhalten.

An der Fahndung waren Ob- und Nidwaldner Polizisten, Hundeführer der Luzerner Polizei und zwei Patrouillen der Militärpolizei beteiligt. Die Polizei rät davon ab, die Flüchtenden selbst anzuhalten. Wer sie beobachte, solle vielmehr die Polizei verständigen. Der dritte Mann, den die Flüchtenden verletzt zurückgelassen hatten, wurde mit mittelschweren Verletzungen in ein Spital geflogen.