So überleben die Pflanzen den Schnee

Der viele Schnee macht Hobby-Gärtnern einen Strich durch die Rechnung

Nicht nur die Autofahrer, sondern auch die Gärtner hatten keine Freude am vielen Schnee am Donnerstag. Weil der März überdurchschnittlich warm war, haben auch viele Hobby-Gärtner bereits in ihren Gärten gearbeitet. Ganz abgeschrieben werden müssen die Pflanzen aber trotz Kälte und dem Schnee nicht.

Am Donnerstag, 4. April, lagen in Brunnen bereits am Morgen über 20 Zentimeter Schnee. Der Schnee hat das Tagesprogramm von Raphael Nideroest, dem Geschäftsleiter der Nideroest Gärtner AG, komplett auf den Kopf gestellt. Wir haben uns bei ihm erkundigt wie er vorgeht, damit die Osterglocken, Narzissen, Tulpen und Co. den Schnee und die kalten Temperaturen überleben. 

Die Tipps vom Gärtner 

"Sobald es aufhört schneien, sollen die Pflanzen vom Schnee freigemacht werden", so Nideroest gegenüber Tele 1 und Radio Pilatus. Die Pflanzen sollten nicht sterben, da sich die "Frühlings-Blüher" die kalten Temperaturen gewohnt. Aber die hohen Osterglocken beispielsweise könnten vom Schnee erdrückt werden, weshalb besonders sie davon befreit werden sollten. Sobald die Sonne wieder scheine, würden alle Pflanzen weiterwachsen können. Nideroest empfiehlt den Hobby-Gärtnern, die frostempfindlichen Sommerpflanzen nicht vor Ende April, beziehungsweise den Eisheiligen Mitte Mai zu pflanzen.

Gestern noch grün, heute ist alles weiss. 20 cm Neuschnee am Morgen in der Nideroest Gärtner AG. Sterben müssen die Pflanzen wegen des vielen Schnees nicht. Die Pflanzen sollen nach dem Schneefall vom Schnee befreit werden.