Wie sich Fussballer weniger häufig verletzen

Der neue Online-Test der Suva zeigt das Verbesserungspotenzial auf

Gewusst wie: Fussballer können ihr Verletzungsrisiko senken.

Eine aktuelle Studie der Unfallversicherung Suva zeigt, dass Fussballerinnen und Fussballer ihr Verletzungsrisiko um rund einen Drittel senken könnten. Bereits ein 15-minütiges Aufwärmtraining soll gegen Verstauchungen und Bänderverletzungen an Fuss- oder Kniegelenken helfen, wie die Suva mitteilt. Ein Online-Fussballtest zeigt zudem auf, wo das Verbesserungspotenzial der Fussballerinnen und Fusballer liegt. 

Die Unfallversicherer zählen jährlich rund 45'000 Fussballunfälle. Pro Unfall fallen die Verletzen durchschnittlich 13 Arbeitstage aus, wie die Suva in einer Mitteilung schreibt. Dabei entstehen Kosten von total rund 190 Millionen Franken. Gerade im Club- oder Amateur-Fussball werde immer härter gespielt. Eine aktuelle Studie der Suva zeigt nun auf, wie Fusballerinnen und Fussballer das Risiko minimieren können, sich zu verletzen.

Richtig Aufwärmen und seine Schwächen kennen

Kleiner Aufwand mit grosser Wirkung: Gemäss der Suva-Studie reicht bereits ein Aufwärmprogramm von 15 Minuten vor dem Training oder Match aus, um das Verletzungsrisiko um rund einen Drittel zu reduzieren. Aber es komme nicht nur auf ein gutes Aufwärmen an: «Die Grundfitness eines Spielers, genügend Schlaf, richtige Ernährung und «Fairplay» – all diese Faktoren sind für ein unfallfreies Fussballspiel von Bedeutung», so Samuel Huber, Kampagnenleiter Fussball bei der Suva.

Online-Test zeigt Verbesserungspotenzial auf

Zur Prävention von Fussballunfällen hat die Suva auch einen Online-Test entwickelt. Dieser zeigt das eigene Verletzungsrisiko beim Fussballspiel auf. Wer seine Stärken und Schwächen kennt, könne Verletzungen besser vermeiden, so die Suva.