Mehrere Opfer aus der Schweiz nach Anschlägen in Sri Lanka

Aktuell spricht man von fünf Todesopfern, zwei davon mit Schweizer Staatsbürgerschaft

Bei der Anschlagsserie auf Kirchen und Luxushotels in Sri Lanka sind am Ostersonntag auch zwei Schweizer Staatsangehörige getötet worden. Das bestätigte das Aussendepartement EDA am Montagabend. Bereits am Montagmorgen war bekannt geworden, dass ein in Bern wohnhaftes Ehepaar mit sri-lankischen Wurzeln beim Anschlag gestorben ist.

Bei der Anschlagsserie auf Kirchen und Luxushotels in Sri Lanka sind am Ostersonntag auch zwei Schweizer Staatsangehörige getötet worden. Das bestätigte das Aussendepartement EDA am Montagabend. Eines der Schweizer Opfer besass demnach eine zweite Staatsangehörigkeit. Ein drittes Familienmitglied, das über zwei ausländische Nationalitäten verfügte, starb ebenfalls. Das EDA sei mit den Angehörigen in Kontakt und unterstütze sie im Rahmen des konsularischen Schutzes, teilte das Aussendepartement weiter mit.

Ehepaar aus Bern ebenfalls unter den Opfern

Die Schweizer Botschaft in Colombo unterstützt ausserdem eine in der Schweiz lebende schweizerisch-srilankische Familie, deren Eltern unter den Todesopfern sind. Bereits am Montagmorgen wurde bekannt, dass ein in der Schweiz lebendes Paar aus Sri Lanka bei den Anschlägen ums Leben gekommen ist. Die beiden betrieben einen Kiosk in Bern. Wie verschiedene Medien berichteten, hinterlasse das Paar zwei Kinder im Alter zwischen 18 und 24 Jahren. 

Fast 300 Tote und hunderte Verletzte

Bei den Anschlägen an Ostersonntag sind insgesamt 290 Menschen gestorben und mehrere hundert verletzt worden. Die Behörden haben unterdessen über 20 Tatverdächtige festgenommen. Die Regierung geht von lokalen Islamisten aus, die für die Anschläge verantwortlich sind.