Zuger Blaulichtorganisationen rüsten sich fürs ESAF

Die 300'000 Besucher werden eine grosse Herausforderung

300'000 Besucherinnen und Besucher werden am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in der Stadt Zug erwartet. Rund drei Monate vor dem Grossanlass rüsten sich auch die Blaulichtorganisationen. Doch nicht nur das Personenaufkommen, sondern auch die Lage der Arena in der Agglomeration, der Verkehr oder mögliche extreme Wetterereignisse stellen Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst vor grosse Herausforderungen. 

Es ist das Grösste Zuger Volksfest aller Zeiten: Das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest ESAF vom 23. bis  25. August 2019. Dies entspricht fast dreimal der Bevölkerungszahl des Kantons Zug. Im hohen Personenaufkommen liege für die Zuger Blaulichtorganisationen die grosse Herausforderung, teilten die Zuger Polizei, der Rettungsdienst Zug und die Freiwillige Feuerwehr Zug am Montag mit. Und neben dem ESAF müsse auch das normale Alltagsgeschäft bewältigt werden.

Verkehrskollaps soll verhindert werden

Eine grosse Herausforderung für die Zuger Polizei ist der Verkehr. Am Wochenende wird auf den Einfallsachsen mit grossen Verkehrsbehinderungen gerechnet. Gleichzeitig müssten Strassen für dringliche Einsätze der Blaulichtorganisationen offengehalten werden, heisst es in der Mitteilung.

Feriensperre für Polizeimitarbeitende

Die Polizei muss sich aber auch um jene Phänomene kümmern, die für Grossanlässe typisch sind. Das sind zum Beispiel Streitereien, Schlägereien, Taschendiebstähle oder Falschgeld. Auch für mögliche Unwetter oder andere Risiken muss sich die Polizei rüsten. Alle Polizeiangehörigen seien während des Grossanlasses im Einsatz oder verfügbar, heisst es in der Mitteilung. Es gebe daher eine Feriensperre.

Überkantonale Unterstützung für den Rettungsdienst

Der Rettungsdienst Zug rechnet damit, dass er am ESAF drei Mal mehr ausrücken muss als an einem gewöhnlichen Wochenende. Er wird sich dezentral in Zug, Baar und Ennetsee postieren. Fahrzeuge aus den Kantonen Zürich und Schwyz unterstützen die Zuger Rettungsteams. Innerhalb des Festareals stellt Schutz & Rettung Zürich den
Sanitätsdienst sicher. Die Zuger Bevölkerung werde wegen des ESAF nicht schlechter versorgt sein, heisst es in der Mitteilung.

Feuerwehr rund um die Uhr bereit

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug wird am ESAF von den Feuerwehren Baar und Steinhausen unterstützt. Während des Grossanlasses wird rund um die Uhr ein Tanklöschfahrzeug mit sechs Personen einsatzbereit sein. 

Quelle: sda

Audiofiles

  1. Zuger Blaulichtorganisationen rüsten sich fürs ESAF. Audio: Sophie Müller, Radio Pilatus AG