Saison 2018/19: Gästefans trüben Gesamtbild

Der «Runde Tisch Fussball» zieht jedoch ein vorwiegend positives Fazit.

Die Heimspiele des FC Luzern sowie die Cup-Spiele in der swissporarena verliefen in der Regel ruhig und sicher.

Der «Runde Tisch Fussball» zieht aus der vergangenen Fussballsaison ein vorwiegend positives Fazit. Die Spiele des FC Luzern in der Meisterschaft und im Cup in der swissporarena verliefen in der Regel ruhig und sicher. Zu reden gaben jedoch die Gästefans.

Der Abbruch des Spiels des FC Luzern gegen den Grasshopper Club Zürich (GC) zeigte auf, dass bei Fussballspielen der obersten Ligen Zwischenfälle leider immer noch vorkommen. Der «Runde Tisch Fussball» – bestehend aus FC Luzern-Innerschweiz AG (FCL), der Fanarbeit Luzern, die beiden Dachorganisationen der FCL-Fanclubs USL und Vereinigte FCL-Fanclubs (VFFC), den Verkehrsbetrieben Luzern VBL sowie der Luzerner Polizei und den Behörden von Stadt und Kanton – hält allerdings fest, dass dieser letzte Eindruck das Gesamtbild einer überwiegend positiv verlaufenen Saison trübt.

Probleme mit Fantransporten

Die Beteiligten des Runden Tisches verurteilen solche unfairen Aktionen. Mit Ausnahme von zwei Protestaktionen der FCL-Fans wegen frühen Anspielzeiten und wenigen Zwischenfällen, die meist von Gästefans ausgingen, verzeichnete die Polizei keine nennenswerten Ausschreitungen zwischen den Fanlagern oder mit den Ordnungsdiensten. Auch die VBL sowie die SBB vermeldeten keine Probleme auf den Fantransporten.

Dass der Dialog funktioniere, zeigte sich auch beim koordinierten Einsatz zwischen den privaten Sicherheitsleuten und der Luzerner Polizei anlässlich des Zwischenfalles mit den GC Fans – schreibt der Kanton Luzern in einer Mitteilung. Der friedliche Fan wurde geschützt und die GC-Chaoten mit Stadion-Verboten belegt. An den Polizeikosten beteiligt sich der FCL gemäss einer Vereinbarung aus dem Jahr 2016 mit einem namhaften Betrag.