Roger Federer verliert den Wimbledon-Final

5-Satz-Krimi zwischen Federer und Djokovic

Rekordsieger Roger Federer verlor den Wimbledon-Final gegen den Titelverteidiger Novak Djokovic 6:7 (5:7), 6:1, 6:7 (4:7), 6:4, 12:13 (3:7). Die Weltnummer 1 aus Serbien gewann damit ihren fünften Titel im Rasenmekka und den 16. bei einem Grand-Slam-Turnier insgesamt.

Im fünften Satz hatte der Schweizer nach dem Break zum 8:7 zwei Matchbälle bei eigenem Aufschlag, konnte aber keinen nutzen. Stattdessen verlor er dann nach 4:55 Stunden auch das dritte Tiebreak des Tages, das bei 12:12 gemäss neuer Regel zur Anwendung kam.

Federer war in seinem 12. Wimbledon-Final (8 Siege) nicht der schlechtere Spieler. Der 37-jährige Basler nutzte jedoch seine Chancen zu wenig. Sowohl im ersten als auch im dritten Satz, die er jeweils im Tiebreak verlor, hätte er einen anderen Ausgang in den Händen gehabt. Im ersten hatte er bei 2:1 die einzige Breakmöglichkeit des Satzes und führte auch im Tiebreak 5:3, im dritten konnte er bei 5:4 und 30:40 einen Satzball nicht nutzen.