Car-Parkierung in Kriens statt auf dem Inseli

Ab Ende 2021 sollen Cars für einige Stunden beim Pilatusmarkt warten

Die Luzerner Stadtregierung hat für die Carparkplätze auf dem Inseli einen möglichen Ersatzstandort gefunden. Wie es in einer Mitteilung heisst, soll sich das Grundstück Hinterschlund in Kriens als Zwischenlösung eignen. Das Grundstück gehört der Stadt Luzern. Zudem will die Stadt einen langfristigen Strategieprozess fürs Car-Regime starten. 

Das Stimmvolk hatte 2017 beschlossen, die Cars vom Inseli aus der Luzerner Innenstadt zu verbannen. Ab Ende 2021 will die Stadt ihr Grundstück Hinterschlund beim Pilatusmarkt in Kriens deshalb temporär zur Zwischenparkierung nutzen. Rund 100 Cars, die in der Innenstadt Touristen ausgeladen haben, sollen dort für einige Stunden warten.

Langfristige Strategie fürs Car-Regime

Zwei Schritte zurück habe man gemacht in der Frage um das Car-Regime in der Stadt Luzern, nachdem es keine mehrheitsfähigen Lösungen gegeben habe, sagte Mobilitätsdirektor Adrian Borgula am Freitag vor den Medien. Nach einer einjährigen Analyse sei man nun wieder einen Schritt weiter.

Statt immer wieder einzelne Projekte zu beurteilen, wolle die Stadt Luzern in den nächsten eineinhalb Jahren einen Strategieprozess starten, um in Sachen Carparkierung langfristige und mehrheitsfähige Lösungen zu finden.

Keine Abkehr vom Car-Tourismus

Für die nachhaltige und stadtverträgliche Entwicklung des Luzerner Tourismus will die Stadt strategische Leitlinien zusammen mit den verschiedenen Akteuren definieren. Die Analyse habe aber bereits gezeigt, dass etwa Daten, die zur Steuerung des Tagestourismus nötig wären, schwierig zu erheben seien.

Der Strategie-Prozess fürs Car-Regime kostet rund 300'000 Franken. Das Geschäft kommt voraussichtlich Ende Oktober ins Stadtparlament.

Quelle: sda

Die Luzerner Stadtregierung hat für die Carparkplätze einen möglichen Ersatzstandort gefunden (Archivbild).

Audiofiles

  1. Die Luzerner Stadtregierung will einen langfristigen Strategieprozess fürs Car-Regime starten. Audio: Sophie Müller, Radio Pilatus AG