Bauern erhalten Boden nach ESAF zurück

3'000 Tonnen Material stand auf dem Areal in Zug

Vor rund sechs Wochen stand in Zug die grösste mobile Arena der Welt. Heute sieht man nur noch die Abdrücke vom Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest ESAF 2019 im Boden. Dieser wird nun wieder aufgewertet.

Ein besonderes Thema am diesjährigen ESAF war die Nachhaltigkeit. Vor allem in Bezug auf den Boden. Das Ziel: Den Boden unbeschädigt den Besitzern zurückgeben. Diese Abmachung hat das ESAF eingehalten, so OK-Präsident Heinz Tännler:

«Der Boden wurde dem Landwirt sogar in einer besseren Qualität als vorher zurückgegeben»

Auf den 33 Hektaren, also rund 45 Fussballfelder, standen 3'000 Tonnen Material. Das hat zu Verdichtungen im Boden geführt, so Tännler:

«Der nächste Schritt ist das Land wieder aufzulockern»

Danach sollte das Gelände aufgeforstet werden - in Absprache mit dem Besitzer. 

Boden soll im nächsten Frühling bereit sein

Durch den Lärm beim Abbau hat natürlich auch die Nachbarschaft darunter gelitten. Trotzdem gab es keine Beschwerden, sagt der OK-Präsident:

«Die Bewohner vom Letzi und Herti Quartier mussten einige Einschränkungen zu Kenntnis nehmen, die Rückmeldungen waren aber nur positiv»

Bis Ende Oktober werden noch einige Abklärungen bezüglich dem Boden vorgenommen, sodass die Landwirte bereits nächsten Frühling wieder etwas ansähen können.

Das ESAF hat seine Spuren hinterlassen: Der Boden konnte gemäss den abgemachten Bedingungen dem Landwirt zurückgegeben werden. Am Boden muss noch einiges gemacht werden.