Monique Frey von den Grünen will nicht mehr antreten

Die Luzerner Ständeratskandidatin verzichtet vermutlich auf den zweiten Wahlgang

Monique Frey der Grünen Kanton Luzern (rechts neben Parteipräsidenten Maurus Frey) tritt für den zweiten Wahlgang um den Ständeratssitz nicht mehr an.

Monique Frey von den Grünen Kanton Luzern will für den zweiten Wahlgang um den Ständeratssitz nicht mehr antreten. Dies schreibt die Partei am Dienstagabend in einer Mitteilung.

Monique Frey und der Vorstand der Grünen möchten so eine Frauenvertretung für den Kanton Luzern im Ständerat sicherstellen. Ausserdem bevorzugen sie eine stille Wahl statt einem Wahlkampf mit geringen Erfolgsaussichten, so die Grünen Kanton Luzern in einer Mitteilung. 

"Wir sollten unsere Ressourcen besser einsetzen."

Nach einer gemeinsamen Strategiesitzung des Grünen Vorstandes und der nationalen Wahlgruppe am Montagabend, 22. Oktober, sowie Gesprächen mit verschiedenen Luzerner Parteien bevorzugen Vorstand, Wahlgruppe und Kandidatin Monique Frey eine stille Wahl im zweiten Wahlgang. Abschliessend über das Vorgehen entscheidet die Mitgliederversammlung am Mittwochabend, 23. Oktober.

Fokus auf die kommunalen Wahlen

Für Monique Frey ist klar: "Wir sollten unsere personellen und finanziellen Ressourcen besser dort einsetzen, wo die Chancen für Mandatsgewinne deutlich besser sind: Und zwar in den kommunalen Wahlen 2020."

Ein zweiter Wahlgang sei schwierig zu gewinnen und sehr aufwändig für die Grüne Partei. Zudem berge er das risiko, dass der rechtskonservative Kandidat Franz Grüter gewählt wird, was nicht in ihrem Sinne wäre, so Frey weiter.