Kantone verlieren 1,3 Milliarden Franken

AHV-Steuer-Deal schlägt sich in den Budgets 2020 nieder

Wegen des AHV-Steuer-Deals gibt es Einbussen bei den Kantonen.

Wegen der AHV-Steuerreform verlieren die Kantone nächstes Jahr rund 1,3 Milliarden Franken. Hauptverantwortlich für die Mindereinnahmen sind tiefere Gewinnsteuersätze. Der Gewerkschaftsbund hat dies aufgrund der vorliegenden Budgets berechnet und spricht von einer «bedenklichen Entwicklung».

Das Stimmvolk hat «Ja» gesagt zur AHV-Steuerreform. Per Anfang 2020 wird sie umgesetzt. Die Auswirkungen davon werden nun auch in den Budgets der verschiedenen Kantone sichtbar. Insgesamt rechnen die Kantone mit 1,3 Milliarden Franken weniger Einnahmen. Insbesondere tiefere Gewinnsteuersätze für Unternehmen schlagen sich zu Buche, aber teilweise auch abgesenkte Einkommenssteuern und erhöhte Abzüge. Am meisten Einbussen haben die Kantone Basel-Stadt, Genf und Waadt.

Die Konferenz der kantonalen Finanzdirektoren warnt hingegen vor einer statischen Sicht. Bloss die Budgets des ersten Jahres zu untersuchen genüge nicht. Es brauche eine längerfristige Betrachtung.