Massnahmen gegen ständigen Stau in Nidwalden

Eine Task Force prüft Massnahmen zur Verkehrsentlastung auf der A2.

Das hohe Verkehrsaufkommen und die aktuelle Baustelle in Hergiswil führen seit Monaten regelmässig zu Rückstaus auf der A2 und Ausweichverkehr auf den umliegenden Kantonsstrassen. Nun sollen Lösungen auf den Tisch.

Auch in Zukunft ist nicht mit einer Beruhigung der Verkehrssituation in Nidwalden zu rechnen. Um sich der Verkehrsproblematik anzunehmen wurde die Task Force «Verkehrssituation Nidwalden (VSNW)» ins Leben gerufen. Dazu gehören die Gemeindepräsidenten von Hergiswil, Stansstad und Stans, Vertreter des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) sowie kantonale Vertreter.

An ihrer Sitzung habe die Task Force nun erste mögliche Massnahmen definiert, wie Alfred Bossard, Landammann von Nidwalden und Vorsteher der Steuerungsgruppe mitteilt. Geprüft werden eine Temporeduktion sowie eine harmonisierte Geschwindigkeitsbegrenzung bei hohem Verkehrsaufkommen. Weiter soll die bisher provisorischen Dosieranlagen bei den Autobahnausfahrten fest installiert werden. Im schlimmsten Fall sei auch eine temporäre Sperrung der Ausfahrten denkbar.

Die kurzfristigen Massnahmen werden bis Ende Januar geprüft und sollen dann in Kraft treten.