Monika Rüegger im Gespräch für SVP-Präsidium

Die Suche nach Kandidaten für die Nachfolge von Albert Rösti harzt

Die Obwaldner Nationalrätin Monika Rüegger ist im Gespräch für das SVP-Präsidium.

Die SVP-Führung liebäugelt mit einer Frau als Präsidentin. Jedenfalls sei rund um das Jahrestreffen der Partei in Bad Horn im Thurgau Monika Rüegger lanciert worden, berichtet die "SonntagsZeitung".

Die Suche nach Kandidaten für die Nachfolge von SVP-Präsident Albert Rösti harze, obwohl mit Thomas Matter und Marcel Dettling zwei Kronfavoriten für das Parteipräsidium gehandelt würden. Beide hätten aber Hypotheken für das Amt. Deshalb versuchten einflussreiche SVPler hinter den Kulissen eine Alternative aufzubauen. Rüegger soll auf einer Liste von Personen stehen, welche die Findungskommission kontaktieren will. Sie selbst bestätigte gegenüber der "SonntagsZeitung", dass sie rund um die Tagung in Bad Horn auf eine mögliche Kandidatur angesprochen worden sei. Die 51-jährige Engelbergerin begann ihre politische Karriere 2011 als Kantonsrätin. Später wurde sie Präsidentin der SVP Obwalden, im Oktober wurde sie als erste Frau in Obwalden in den Nationalrat gewählt. Bei Bundesparlamentariern kommt Rüegger gut an.

(Quelle: sda)