Polizei warnt: Tagfahrlicht ist gefährlich

Bei diesem Wetter nicht auf Lichtautomatik verlassen

Beleuchtungskontrollen für mehr Sicherheit.

Regen, Nebel und ortsweise Schnee erschwert die Autofahrt. Gerade jetzt im Winter mit häufigem Nebelwetter reicht das Tagfahrlicht nicht aus. Das Abblendlicht muss laut der Polizei zwingend eingeschaltet sein. 

Wie die Luzerner Polizei mitteilt, wurden in den letzten Wochen immer wieder Fahrer erwischt, die nur mit Tagfahrlicht unterwegs waren. Viele würden sich auf die Lichtautomatik verlassen. Aber gerade bei Nebel und Regen funktionieren die Lichtsensoren nicht immer einwandfrei, so die Luzerner Polizei.

Risiko von Unfällen grösser

Das Problem: Tagfahrlichter leuchten geringer als die Abblendlichter. Ausserdem bleiben die Rücklichter dunkel während der Fahrt. Ohne eingeschaltete Rücklichter nimmt der nachfolgende Verkehr das Fahrzeug nicht oder zu spät wahr. Dadurch steigt das Risiko für Auffahrunfälle. Und: Wer bei schlechter Sicht mit zu wenig Licht unterwegs ist, riskiert eine Busse.

Lichtschalter dringend überprüfen

Deshalb rät die Luzerner Polizei: Unbedingt das Abblendlicht bei schwierigen Witterungsverhältnissen einschalten. Also bei Dämmerung und Sichtbehinderungen wie Nebel, Regen oder Schneefall besser nicht auf Automatik stellen.

Mehr Abstand bei schlechtem Wetter

Natürlich gilt auch immer: Bei schlechtem Wetter den Fahrstil anpassen. Ein grösserer Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug solle eingehalten werden. Besonders auch auf Velos und Fussgänger müssten die Lenker aufpassen.